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Eine spannende Entwicklung über vier Jahrzehnte

Die Anfänge unseres heutigen HPZ reichen weit in die 60-er Jahre zurück. 1964 gründet sich die Arbeitsgemeinschaft Heilpädagogisches Zentrum, die 1967 in eine gemeinnützige GmbH umgewandelt wird. 1971 werden die Stadt Krefeld und der Kreis Viersen, vormals Kempen-Krefeld, Gesellschafter des HPZ. 1973 wurde die erste Werkstatt für Behinderte eröffnet. Seitdem hat das HPZ seine Arbeit beständig ausgebaut und Werkstätten an neun Standorten eingerichtet.

Folgen Sie einer Zeitreise durch 50 Jahre HPZ

  • Jahr 2000 bis heute
  • 90er Jahre
  • 80er Jahre
  • 70er Jahre
  • 60er Jahre

 

2000

Im ersten Jahrzehnt des neuen Jahrtausends erfolgte nochmals eine Ausbauphase im Werkstattbereich, womit die Zahl der Mitarbeiter/Innen mit Behinderungen auf nunmehr fast 1.900 Personen anwuchs. Über 600 HPZ-Mitarbeiter/innen gelten als schwerstmehrfach behindert. Den besonderen Anforderungen dieser Menschen an ihre Betreuung und Förderung wird in den spezialisierten "Arbeitsbereichen für Sonderpädagogische Betreuung" - ASB - an den einzelnen Werkstattstandorten Rechnung getragen.

2004 bis 2008

Auf einem Grundstück im Gewerbegebiet der Stadt Kempen erfolgte 2004 ein weiterer Neubau einer Werkstatt mit über 180 Plätzen für Menschen mit psychischen Erkrankungen. Damit erhöhte sich die Zahl der "impuls"-Mitarbeiter/innen auf über 350 Personen. Sie arbeiten an insgesamt drei Standorten, von denen einer in Viersen an der Sittarder Straße angemietet wurde. In Nettetal-Breyell - Am Bahndamm - wurde 2004 eine zweite Werkstatt mit 150 Plätzen errichtet. In den Krefelder Stadtteilen Bockum (seit 2003 Mietobjekt mit über 100 Plätzen) und in Uerdingen (2007 Neubau mit 54 Plätzen) kam es ebenfalls zu Erweiterungen der bestehenden Platzzahlen.

Mit fast unseren 450 Angestellten in pädagogischen, therapeutischen, technischen und kaufmännischen Berufen ist das "Heilpädagogische Zentrum Krefeld - Kreis Viersen gGmbH", wie unser offizieller Name nun lautet, einer der großen Arbeitgeber im Bereich der sozialen Dienstleistungen in unserer Region.

Seit dem 1. Mai 2008 hat die Gesellschaft einen neuen Geschäftsführer: Dr. Michael Weber löste Günther Schulze Dieckhoff nach über sechzehnjähriger erfolgreicher Tätigkeit ab. 

 

 

1991

kam es zu einem Wechsel in der HPZ-Geschäftsführung. Nach einer kurzen Interimszeit, in welcher der Krefelder Stadtrechtsdirektor Heinrich Janßen die Geschäfte übernahm, wurde am 01.10.1991 Günther Schulze Dieckhoff als neuer Geschäftsführer des HPZ bestellt. Mit 186 Angestellten wurden an vier Werkstatt-Standorten – in Vinkrath, Hochbend, Krefeld I und II - mittlerweile über 800 Menschen mit Behinderungen betreut und gefördert.

1992

Mit der Anmietung eines Gebäudes in Tönisvorst am Maysweg fiel der Startschuss für die Einrichtung separater Werkstätten mit zunächst 30 Plätzen für Menschen mit psychischen Erkrankungen. Vier Jahre später, am 4. November 1996, war dann in Tönisvorst am Tempelsweg ein Neubau mit 115 Plätzen bezugsfertig. Mit dem Namen "impuls" sollte der besondere Charakter einer Werkstatt für Menschen mit psychischen Erkrankungen verdeutlicht werden. Parallel zu dieser Entwicklung verlief der steigende Bedarf an Plätzen für schwerstmehrfach behinderte Menschen, der auch in den neunziger Jahren zu kontinuierlichen Ausbauplanungen im HPZ führte.

1994

Die Anforderung an dezentrale Konzepte zur Einlösung eines Rechtsanspruchs auf einen Werkstattplatz führte dazu, dass auch im Viersener Westkreis, in Nettetal-Breyell, eine Werkstatt geplant wurde. Zunächst behalf man sich mit einem angemieteten Provisorium am Lötscher Weg. Vier Jahre später, am 01.10.1998, konnte der Neubau in Nettetal-Breyell - Am Bahndamm - mit 210 Plätzen bezogen werden.

1996

In der zweiten Hälfte der neunziger Jahre wurde in den HPZ-Werkstätten mit einem weiteren Erweiterungsbau in Krefeld an der Siemensstraße die Zahl von 1000 behinderten Mitarbeiter/innen überschritten. Damit waren 280 Angestellte in den Werkstätten sowie in der heilpädagogischen Kindertagesstätte beschäftigt. Letztere hielt über die Jahre hinweg stets eine Belegungszahl mit geringer Schwankungsbreite vor plus / minus 80 Plätzen.

1985

Die Zahl der behinderten Mitarbeiter/Innen stieg 1985 auf 560 Personen an. Sie wurden von 130 Fach-Angestellten betreut und gefördert. Der Werkstattneubau in Krefeld auf der Siemensstraße mit 210 Plätzen hatte unter anderem mit zu diesem Ausbau beigetragen. Es wurde auf einem Grundstück errichtet, das bereits im Jahr 1981 von einer in Konkurs gegangenen Maschinenfabrik erworben worden war. Die Aufbauphase hielt in den achtziger Jahren weiter an: 1986 wurde das Werkstattgebäude in Grefrath-Vinkrath von der Gemeinde gekauft und in den Folgejahren auf 180 Plätze um- und ausgebaut. Eine zweite Werkstätte mit 140 Plätzen wurde 1989 in Krefeld ebenfalls auf der Siemensstraße errichtet.

Der in den achtziger Jahren ansteigende Platzbedarf in den hpz-Werkstätten ist unter anderem auf die Integration schwerstmehrfach behinderter und - zeitlich etwas versetzt in den neunziger Jahren - psychisch erkrankter Menschen zurückzuführen. Mit diesem erweiterten Klientenkreis in den Werkstätten kommt eine spezifische behindertenpolitische Ausrichtung des Landes Nordrhein-Westfalen zum Ausdruck, die bis heute die fachliche Arbeit des hpz maßgeblich bestimmt.

 

1970

Im Herbst 1970 konnte die heutige heilpädagogische Kindertagesstätte nach einem Umbau der 1908 gegründeten Walderholungsstätte Hochbend ihre Arbeit aufnehmen. Von den Kostenträgern wurden 84 Plätze genehmigt. Der Aufgabenbereich der Betreuung und Rehabilitierung von Kindern mit Behinderungen im Vorschulalter war damit der Anfang des Heilpädagogischen Zentrums.

1971

Bereits ein Jahr später traten drei neue Gesellschafter in die gGmbH ein:

  • die Stadt Krefeld
  • der ehemalige Kreis Kempen-Krefeld - heute Kreis Viersen)
  • der Verein Lebenshilfe für geistige behinderte Kinder im ehemaligen Kreis Krefeld-Kempen - heute Kreis Viersen.

Der Paritätische Wohlfahrtsverband, Landesverband NRW schied hingegen aus dem Gesellschafterkreis aus. Die gGmbH umfasste damit fünf Gesellschafter, die bis heute ihre Anteile an dem Unternehmen halten: Stadt Krefeld, Kreis Viersen, Lebenshilfe Krefeld, Lebenshilfe Viersen und Verein für Körper- und Mehrfachbehinderte, der Nachfolger des Vereins für spastisch gelähmte Kinder.

Mit dem Eintritt der beiden kommunalen Gesellschafter wurde die Errichtung einer – wie es damals noch hieß – "beschützenden" Werkstatt als Einrichtung der Eingliederungshilfe für körperlich und geistig Behinderte nach vorne gebracht. Der Sitz der Gesellschaft wurde 1972 Tönisvorst. Der erste Geschäftsführer war Heinz van Beesel.

1973

Am 14.02.1973 eröffnete die Gesellschaft in Grefrath/Vinkrath offiziell die erste Werkstatt für Menschen mit Behinderungen in einem ehemaligen Schulgebäude. In angemieteten Räumlichkeiten, die zunächst 60 Werkstattplätze vorsahen, begann die Arbeit mit 22 Betreuten. Planungen für die Errichtung einer weiteren Werkstatt in Tönisvorst/Hochbend waren bereits auf den Weg gebracht.

1977

Nach über eineinhalb jähriger Bauzeit wurde am ersten August 1977 die neue Werkstatt in Tönisvorst/Hochbend mit 280 Plätzen in Betrieb genommen. Das Grundstück wurde seitens der Stadt Krefeld auf der Grundlage eines Erbbaurechtsvertrages zur Verfügung gestellt. Seit Januar 1976 war aufgrund des steigenden Platzbedarfs eine weitere Außenstelle in Krefeld auf dem Fütingsweg angemietet worden. Sie wurde mit ihren 80 Plätzen bis Mitte der achtziger Jahre weitergeführt, bis sie zugunsten der dann fertig gestellten Zweigwerkstatt in Krefeld auf der Siemensstraße aufgegeben werden konnte.

1979

1979 fiel der Startschuss für die mobile Frühförderung ("Früherfassung und Frühbetreuung von behinderten Kindern"), zunächst im Auftrag der Stadt Krefeld, ein Jahr später auch im Auftrag des Kreises Viersen. Über 20 Jahre später soll nun die mobile Frühförderung in Stadt und Kreis um die interdisziplinäre Frühförderung (IFF) ergänzt und erweitert werden.

 

1964

Entstehung der Arbeitsgemeinschaft "Heilpädagogisches Zentrum". Mitglieder waren damals:

  • der Landesverband Nordrhein-Westfalen des Deutschen Paritätischen Wohlfahrtsverbandes (DPWV),
  • der Verein Lebenshilfe für das geistig behinderte Kind, Krefeld
  • der Verein zur Förderung und Betreuung spastisch Gelähmter und anderer Körperbehinderter, Krefeld.

Zielsetzung dieser Arbeitsgemeinschaft war die Einrichtung eines Sonderkindergartens und einer Werkstatt für Menschen mit Behinderungen.

1967

Am 17.03 1967 wurde aus der Arbeitsgemeinschaft eine gemeinnützige Gesellschaft mit beschränkter Haftung, die "Heilpädagogisches Zentrum Krefeld gGmbH". Der rechtliche Rahmen für die später einsetzenden Aktivitäten des Unternehmens war damit vorhanden.

1969

war das Jahr, in dem das nordrhein-westfälische Arbeits- und Sozialministerium und der Landschaftsverband Rheinland die Umwandlung des leer stehenden Kinder- und Jugendheimes Hochbend in ein Heilpädagogisches Zentrum für geistig und körperlich behinderte Kinder beschlossen.

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